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Wie sorge ich richtig vor?

Eine gute Planung, ist wie bei so vielem, auch hier die halbe Miete!

  1. Planung - Bedarf
    Erstelle für dich und deine Familie einen persönlichen Notfallplan. Zuerst überlegst du auf welchen Zeitraum du deine Vorsorgemaßnahmen auslegen möchtest. Allgemein empfohlen und sicher auch Sinnvoll ist ein Vorrat für mindesten 14 Tage. Mehr ist natürlich besser. Weniger ist auf alle Fälle besser als garnicht.

    Als erstes musst du dir überlegen, was du alles brauchst. Geh am besten deinen Tagesablauf durch und überlege, was ohne Strom nicht mehr funktioniert und was du davon wirklich zwingend brauchst. Heizung, Licht und Kühlgeräte sind auf Strom angewiesen. Ohne diese Infrastruktur kann es schnell unangenehm im Haus werden. Ob du diese Geräte im Notfall mit einem Stromaggregat betreibst oder sie durch eine „Notlösung“ ohne Strom ersetzt, liegt in deinem Ermessen und oft auch in der gegebenen Wohnsituation. Wenn man in einem Einfamilienhaus wohnt, hat man in der Regel auch die Möglichkeit ein Notstromaggregat zu betreiben. In einer Wohnung wird das eher schwierig werden und man muss auf „stromlose“ Alternativen zurückgreifen. Näheres zum Thema Stromaggregate unter: Notstromversorgung – wenn dann richtig“
Was solltest du auf jeden Fall in deine Planung mit einbeziehen:
  • Lebensmittel
  • Getränke
  • Medikamente
  • Licht
  • Heizung
  • Technische Hilfsmittel

    Mach dir wirklich eine Liste in der du alles aufschreibst, was du dir für den Notfall zurecht legen möchtest. So kannst du jederzeit nachschauen was deine Ziele sind, was du hast und was du noch brauchst.
  1. Resourcen
    Danach erhebst du deine Resourcen:Brennpaste
    Was ist bereits alles vorhanden, was auch noch im Notfall und auch ohne Strom funktioniert?
    Welche Vorräte hast du ohnedies immer im Haus?
    Welche alternativen Heizmöglichkeiten gibt es (Küchenherd, Schwedenofen, etc.)?
    Welche Kochmöglichkeiten hast du?
    Der holzbetriebene Küchenherd ist natürlich die Ideallösung. Mit so einem Herd hat man gleich zwei Dinge auf einmal erledigt, da man auf dem Herd nicht nur kochen kann sondern auch heizen. Man kann aber Speisen auch auf dem Griller kochen – logischerweise nur im Freien. Immer wieder hört man von Leuten die Griller oder andere offene Feuer in Innenräumen entzünden. Auf die möglichen Folgen, will ich hier gar nicht näher eingehen – einfach nur Hausverstand einschalten.

    Wenn du in einer Wohnung lebst und keine outdoor-Möglichkeiten hast ist ein Fonduegeschirr und Brennpaste (die in den kleinen Dosen) eine einfache und sichere Alternative. Gaskocher sind sicher auch eine Möglichkeit. Wenn man mit dem Umgang mit Gaskartuschen und Flaschen nicht geübt ist, können diese beim Tauschen aber doch auch zur Gefahr werden. Da ist die Brennbaste sicher die bessere Alternative.


  2. Besorgungen
    Wenn du jetzt „Planung – Bedarf“ den „Resourcen“ gegenüberstellst erhältst du deine „Besorgungsliste“

    Was kostet dich dein persönlicher Vorrat?
    Wenn du deinen Lebensmittel- und Getränkevorrat aus Produkten zusammenstellst, die du auch im alltäglichen Gebrauch verwendest, kostet der Vorrat im Prinzip gar nichts. Du kaufst nur einmal eine größere Menge im Voraus. Immer wenn du etwas von deinem Vorrat verbrauchst, kaufst du diese Produkte beim nächsten Einkauf nach. So hast du immer frische Produkte in deinem Lager.

  3. Richtige Lagerung
    Der richtige Lagerort für Lebensmittel sollte kühl, trocken und dunkel sein. Dunkel deshalb, weil sehr viele Produkte durch das Licht ausbleichen und schnell unansehnlich und unappetitlich aussehen können. Am besten wird sich dazu natürlich ein trockener Kellerraum eignen. Wichtig ist natürlich auch das die Produkte sicher von Schädlingen, wie Mäusen, Schaben oder anderem Getier aufbewahrt werden. Konserven in Blechdosen oder Gläsern braucht man nicht gesondert schützen. Wenn der Lagerraum aber nicht 100% sicher vor Ungeziefer ist, empfiehlt es sich, Lebensmittel in Kunststoff, Karton oder Papierverpackungen in Kunststoffboxen mit dichtem Deckel oder zumindest in Plastiksäcken zu lagern. Das alles sind aber Grundsätze die man auch bei der Lagerung für den üblichen Vorrat einhalten sollte. Wer seinen gewohnten Vorrat ordnungsgemäß und gewissenhaft aufbewahrt wird auch mit der sicheren Lagerung seines Krisenvorrates kein Problem haben.

    Noch ein paar Sätze zum Ablaufdatum: Ich schreibe auf alle Verpackungen mit dickem Filzstift das Ablaufdatum und stelle die neuen Produkte ganz hinten ins Regal. So siehst du immer auf den ersten Blick, wann was abläuft und hast immer die ältesten Produkte vorne im Regal. Das Anschreiben mit dem Filzstift erspart dir das lästige suchen des oft gut versteckten und klein gedruckten Ablaufdatums.

    Das Datum ist ein Mindesthaltbarkeitsdatum
    Das heißt, das Lebensmittel muss bis zu dem Datum unverändert (so wie beim Kauf) bleiben. Es heißt aber nicht, dass die Produkte nach diesem Datum nicht mehr genießbar sind. Gerade Konserven, Nudeln, Reis, etc. sind, bei richtiger Lagerung, sehr lange nach dem Ablaufdatum genießbar. Bei einer Gulaschsuppe konnte ich nach über 5 Jahren nach dem Ablaufdatum weder geschmacklich, noch farblich irgendeine Veränderung feststellen. Wichtig ist, dass die Dose nicht aufgebläht ist oder Dellen oder andere Beschädigungen hat. Genauso muss die Verpackung anderer haltbarer Lebensmittel, wie Reis, Nudeln, Mehl, etc. unbeschädigt sein. Wenn man beim Sortieren und Umschichten doch einmal eine Verpackung beschädigt, muss man dieses Produkt aus dem Lager nehmen uns sofort aufbrauchen. Dann kann nicht mehr viel schiefgehen und man muss auch nichts entsorgen, weil es verdorben ist.

    Bei Getränken, wie Mineralwasser, Säften oder Limonaden sollte man für eine längere Lagerung eher zu Glasflaschen oder Tetra-Packs greifen. Da die Kohlensäure mit den Weichmachern des Kunststoffes der PET-Flaschen mit der Zeit reagieren können, ist die Glasflasche sicher die bessere Alternative. Außerdem ist die Glasflasche auch aus Sicht des Umweltschutzes klar im Vorteil. 

    Wieviel Platz braucht man für die Lagerung:
    Oft besteht der Irrglaube, man muss einen ganzen Keller mit Vorräten fü14TageVorrat webllen oder gleich am besten einen eigenen Bunker graben. Angesichts diese Irrglaubens fühlen sich viele mit dem Thema Vorsorge überfordert und schieben es deshalb vor sich her oder meist gleich bei Seite. Wenn man dann den Menschen aber erklärt, mit wie wenig Platz man für seine Vorräte eigentlich auskommt, kommt oft erst das große Staunen. Danach steigt aber meist die Bereitschaft, sich über das Thema doch Gedanken zu machen, weil es auf einmal dann doch bewältigbarer erscheint.

    Um den erforderlichen Platzbedarf zu demonstrieren, habe ich eine Einkaufsklappbox mit haltbaren Lebensmitteln gefüllt. Mittels der Vorratsliste (Download am Ende des Beitrags) habe ich die Gesamtkalorien der Lebensmittel in der Klappbox ermittelt. In der Box (siehe Abbildung) befinden sich Lebensmittel mit fast genau 30.000kcal. Wenn man von einem Tagesbedarf von 2000kcal für einen Erwachsenen ausgeht so reicht der Inhalt der Box für ca. 15 Tage für eine erwachsene Person.

 

Vorratsliste zum downloaden:

xlsxVorratsliste_Muster.xlsx

Die Anleitung finden Sie in der Tabelle im Blatt 7.

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